Arbeitskreis Mission, Entwicklung und Frieden

der Pfarrei St. Stephan Putzbrunn

Projekt-Nr.     P 11501 - Burkina Faso
Spendenkonto: Misereor
IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10

Burkina Faso - Christen und Muslime gemeinsam gegen den Hunger

In der Sahelzone von Burkina Faso sorgen Christen und Muslime gemeinsam für gesunde Ernährung, mit Hilfe von MISEREOR und Ihrer Spende. Nachhaltige Landwirtschaft, Aufforstung und verschiedene Techniken der Wassergewinnung gehören zum Entwicklungskonzept.

Kleinbauern-Familien, die sich an diesem MISEREOR-Projekt beteiligen, haben nicht nur genug zu essen. Sie können überschüssiges Obst, Gemüse und Getreide verkaufen und dadurch ein Einkommen erzielen. Der Klimawandel mit häufigeren Dürren und plötzlichem Starkregen stellt die Landwirtschaft in der Region Dori aber vor neue Herausforderungen.

Vor 100 Jahren galt das Land noch als grünes Paradies. Doch hohes Bevölkerungswachstum, Überweidung, Abholzung, Brandrodung und ausgelaugte Felder verwandelten die Region in eine Halbwüste. Auch der Klimawandel spielt eine Rolle.

Mit Brunnen und Regenauffangbecken Ernährung sichern

Im Rahmen des Hilfsprojektes werden Brunnen und Regenauffangbecken (Boulis) gebaut. Ihr Wasser reicht aus, um fünf Monate lang die umliegenden Obst- und Gemüsefelder zu bewässern. Mit Hilfe des MISEREOR-Partners UFC haben die Bewohner mit einfachen Mitteln trockenen Boden in einen grünen Garten verwandelt.

Das Projekt sorgt für Gesundheit und Einkommen

Jetzt wachsen hier Kartoffeln, Kohl, Auberginen, Zucchini, Kürbisse, Tomaten, Orangen, Limonen und Papayas. Möhren mit ihrem Vitamin A helfen bei Augenleiden, die vielen Kindern durch Vitaminmangel entstanden sind. Selbst in der Trockenzeit können Überschüsse auf dem Markt verkauft und Einkommen erzielt werden.

Ein Projekt, das mit Erfolg Ernährung sichert

Die Arbeit der UFC, der "Geschwisterlichen Vereinigung der Gläubigen von Dori" ist erfolgreich. Über 50 Prozent der Bevölkerung beteiligt sich an dem interreligiösen Projekt, das Christen und Muslime gemeinsam durchführen. Damit fördern sie ein friedliches Miteinander der Religionsgemeinschaften.

Unterstützen Sie das vorbildliche Programm jetzt mit Ihrer Spende.

Sauberes Trinkwasser und weniger Krankheiten

Vor 100 Jahren galt das Land noch als grünes Paradies. Hohes Bevölkerungswachstum, unkontrollierte Abholzung, Überweidung und überstrapazierte Äcker verwandelten es in eine Halbwüste. Zunehmende Verarmung und häufiger Nahrungsmangel bei Mensch und Tier sind die Folge. Doch es gibt Hoffnung: Christen und Muslime haben sich in der "Geschwisterlichen Vereinigung der Gläubigen von Dori" (UFC) zusammengeschlossen, um gemeinsam die weitere Zerstörung ihrer Heimat zu verhindern und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.